Das Feature Update 3 für die Version 2025 (11.0.1.03) enthält u.a. die folgenden Features:

Änderungen zur Meldung der Intrahandelsstatistik im Format INSTAT/XML
Da nach einer Übergangsfrist zukünftig die Meldung der Intrahandelsstatistik nur noch über die eSTATISTIK.core im Format INSTAT/XML vorgenommen werden kann, wird bei Eingangs- und Ausgangsmeldungen das Element <declarationTypeCode/> mit im XML ausgegeben.  Durch diese Anpassung kann ab dem Feature Update 3 der 2025 eine Meldung sowohl in der eSTATISTIK.core als auch wie bisher in der IDEV abgegeben werden,

Bitte beachten Sie folgende Hinweise zur Meldung über die eSTATISTIK.core :
In älteren eEvolution-Versionen kann keine Meldung über die eSTATISTIK.core abgegeben werden, da die formalen Vorgaben für die Abgabe in der eSTATISTIK.core nicht identisch zur IDEV sind und daher die oben genannte Anpassung erforderlich war. Bisher wurde leider noch kein konkreter Termin genannt, ab dem für alle meldepflichtigen Teilnehmen die Meldung über die eSTATISTIK.core statt der IDEV erfolgen muss, stattdessen gibt es folgende Regelung:

    • Die Meldung über die IDEV ist weiterhin möglich, wenn Sie bereits mindestens einmal über die IDEV eine Meldung abgegeben haben. In diesem Fall kann die Meldung entweder über die IDEV oder die  eSTATISTIK.core abgegeben werden.
    • Bei einer erstmaligen Meldung müssen Sie dagegen nach bisherigen Erkenntnissen die Meldung zwingend über die eSTATISTIK.core im Format INSTAT/XML abgeben.

Neues Modul „DATEV Buchungsdatenservice“ (Modul 1118)
Bei Lizenzierung des neuen Moduls „DATEV Buchungsdatenservice“ (Modul 1118) können die mit der eEvolution DATEV-Schnittstelle exportieren CSV-Dateien mit den Daten von Debitoren, Kreditoren, Ausgangsrechnungen und Eingangsrechnungen zukünftig direkt nach DATEV über den Buchungsdatenservice hochgeladen werden. In diesem Zusammenhang wurde die vorhandene eEvolution DATEV-Schnittstelle überarbeitet, sowie ein neues Exportmodul für die Erzeugung von Akteneinträgen bei Ausgangsrechnungen entwickelt. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in den ReleaseNotes und der Hilfe.

Anfrage eines Bestellvorschlag wird im Bestandsverlauf berücksichtigt
Wird aus einem bereits existierenden Bestellvorschlag über den Menüpunkt „Aktion“ – „Bestellvorschlag“ in der Einkaufsverwaltung eine Anfrage erstellt, so wird dieser zukünftig nicht mehr aus dem prognostizierten Bestandsverlauf entfernt. Aus diesem Grund wird diese Anfrage bei der Ermittlung von neuen Bestellvorschlägen im Rahmen des dispositiven Bestellwesens bei entsprechender Konfiguration und Bedarf mitberücksichtigt. Bei der Erzeugung einer Anfrage über den Menüpunkt „Aktion“ – „Neue Anfrage“ wird dagegen weiterhin kein Eintrag in den Bestandsverlauf vorgenommen. Um welche Art von Anfrage es sich handelt, lässt sich zukünftig über eine neue Spalte „Anfragezustand“ in der Tabelle „Bestellvorschlag“ erkennen. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in den ReleaseNotes und der Hilfe.

Unterstützung von Standardbarcodes in den Prozessen (MDE) von PowerPortal/ FlexTable
Im PowerPortal/ FlexTable können zukünftig auch Standardbarcodes in den folgenden MDE-Prozessen eingelesen und verarbeitet werden:

    • Inventur (Artikeletikett + Lageretikett)
    • Artikelnummer, Lager, Lagerplatz, Menge, Seriennummer und Chargennummer können aus dem jeweiligen Barcode ausgelesen werden.
    • Kommission (Picketikett + Lageretikett + Artikeletikett)
    • Kommissionsnummer, Artikelnummer, Lager, Lagerplatz, Menge, Seriennummer und Chargennummer können aus dem jeweiligen Barcode ausgelesen werden.
    • ZuAbbuchung  (Artikeletikett + Lageretikett)
    • Artikelnummer, Lager, Lagerplatz, Menge, Seriennummer und Chargennummer können aus dem jeweiligen Barcode ausgelesen werden.

Der Prozessablauf in den einzelnen Prozessen hat sich in diesem Zusammenhang nicht geändert, d.h. es müssen alle Pflichtfelder durch das Scannen des Barcodes einzeln ausgefüllt werden. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in den ReleaseNotes und der Hilfe.

Drucken von Lieferschein/Rechnung bei Kommissionierung in PowerPortal/ FlexTable
Zukünftig werden die Parameter „Lieferscheindruck nach Kommissionsabschluss“ und „Rechnungsdruck nach Kommissionsabschluss“ auf dem Reiter „MDE“ in der Systemkonfiguration auch beim Kommissionieren über den Prozess „Kommissionierung“ im PowerPortal/ FlexTable berücksichtigt, d.h. es wird ein Lieferschein bzw. eine Rechnung erzeugt und der unter „Lieferscheindruck“ bzw. „Rechnungsdruck“  hinterlegte Report direkt auf den Standarddrucker des Clients ausgedruckt, wobei als Standard der beim Kunden unter „Diverses“ hinterlegte Report gezogen wird. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in den ReleaseNotes und der Hilfe.

Umstellung des USt-ID Webservice auf REST-API
Da zum 30.11.2025 der bisher von eEvolution verwendete Webservice vom Bundeszentralamt für Steuern für die Prüfung von ausländischen Umsatzsteueridentifikationsnummern abgeschaltet wird, nutzt eEvolution zukünftig den europäischen Webservice für die Prüfung von Umsatzsteueridentifikationsnummern. Dieser Webservice bietet den Vorteil neben den ausländischen Umsatzsteueridentifikationsnummern auch deutsche Umsatzsteueridentifikationsnummern zu prüfen.

Information:

Wie bisher wird eine gültige Umsatzsteueridentifikationsnummer schwarz und eine ungültige rot eingefärbt und Sie erhalten weitere Informationen zum Ergebnis der Prüfung in einem Tooltip.

In diesem Zusammenhang wurden die Reports „USt. Id Historie Kunden“ (klustid_k.lst)und „USt. Id Historie Lieferanten“(klustid_l.lst) angepasst, da der Ergebniscode nicht mehr durch Zahlen, sondern Buchstaben repräsentiert wird. Bitte aktualisieren Sie ihre Reports, wenn Sie diese Reports weiterhin in eEvolution verwenden möchten.

Bitte beachten Sie:

Der europäische Webservice unterstützt stand heute keine qualifizierte Prüfung der Umsatzsteueridentifikationsnummer, sondern führt ausschließlich eine einfache Prüfung durch, unabhängig von den in eEvolution hinsichtlich qualifizierten Überprüfung gesetzten Einstellungen.

Anbindung von Versanddienstleister „UPS“ und „DPD“
Für die Anbindung verschiedener Versanddienstleister in eEvolution wurden die folgenden Standardmodule geschaffen:

    • 1119 Versanddienstleister DHL
    • 1120 Versanddienstleister UPS*
    • 1121 Versanddienstleister GO!
    • 1122 Versanddienstleister DPD*
    • 1123 Versanddienstleister GLS

Für die Verwendung von einem Versanddienstleister ist jeweils eine eigene, kostenpflichtige Lizenz erforderlich. Bisher stehen im Standard die mit Versanddienstleister „UPS“ und „DPD“ zur Verfügung (mit einem * gekennzeichnet), weitere werden in kommenden Feature Updates folgen.

Den jeweiligen Versanddienstleister können Sie in der Lieferart hinterlegen und im Auftrag/ Kommission über das neue Dialogfenster „Packstücke für den Versand definieren“ die Packstücke für den Versand definieren und die passenden Versandetiketten ausdrucken lassen. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in den ReleaseNotes und der Hilfe.

Insgesamt enthält das Feature Update 3 für Version 2025 rund 45 Features und 30 Verbesserungen.