Das Herzstück jedes ERP-Systems ist eine gemeinsam genutzte Datenbank, die es Mitarbeitern im gesamten Unternehmen ermöglicht, sich auf dieselben, konsistenten Informationen zu verlassen. Dafür ist es essentiell, dass alle geschäftsspezifischen Softwareanwendungen darin integriert sind oder direkt vom System durch integrierte ERP-Module und Funktionen bereitgestellt werden.

Ist dies nicht der Fall, gibt es keine einheitliche Datenbasis und Synergien bei verzahnten Geschäftsprozessen können nicht genutzt werden. Hinzu kommt, dass einzeln betriebene Anwendungen häufig weder ordnungsgemäß gesichert noch überwacht werden.

Welche Funktionen werden am häufigsten im ERP integriert?

Ein ERP-System mit integrierten Funktionen und Modulen passend zum Unternehmen stellt eine Komplettlösung für sämtliche Geschäftsprozesse dar.

Im Rahmen einer schnellen Einführungsmethodik wird häufig mit einer ERP-Basisversion gestartet, die alle wichtigen Funktionen der Warenwirtschaft beinhaltet. Moderne Systeme bieten meistens zahlreiche Möglichkeiten, den Funktionsumfang durch zusätzliche ERP-Module oder Schnittstellen zu anderen Anwendungen zu erweitern.

So können Unternehmen je nach Schwerpunkt und Ausrichtung ihrer Kernprozesse hilfreiche Zusatzfunktionen für einzelne Unternehmensbereiche wie Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb, Personalwesen, Service Management und Rechnungswesen integrieren. Darüber hinaus lassen sich auch weitere Anwendungen wie Dokumentenmanagement, Onlineshops oder Business-Intelligence-Lösungen für eine flexible und detaillierte Datenauswertung per Schnittstelle einbinden.

Im Folgenden gehen wir auf die sieben ERP-Module ein, die am häufigsten in Unternehmen benötigt und genutzt werden.

Erweiterung des klassischen Funktionsumfangs durch ERP-Module

Lager und Logistik: Intelligente Lagerverwaltung und Bestandskontrolle

Eine optimale Bestandsverwaltung hilft Unternehmen, die Verfügbarkeit der wichtigsten Teile und Verbrauchsmaterialien, die sie z.B. zum Erreichen ihrer Produktionsziele benötigen, genauer im Blick zu behalten. Somit können notwendige Beschaffungs- oder Lagerprozesse direkt aus dem Modul heraus angestoßen werden.

ERP-Module für Lager und Logistik liefern tiefgreifende Echtzeit-Einblicke zum Lagerbestand, mit denen Sie Bedarfsprognosen erstellen und Trends erkennen können, die für das Supply Chain Management wichtig sind. Darüber hinaus können weitaus spezifischere Informationen wie z. B. Verfallsdaten geliefert werden. Damit sind eine viel genauere Planung, Steuerung, Verwaltung und Kontrolle der Materialbestände möglich.

Dazu gehört auch die Funktionserweiterung durch eine mobile Datenerfassung. Mit MDE-Geräten können Lagermitarbeitende die Ein- und Auslagerungen digital steuern und verbuchen. Durch die integrierte Bestandsführung gibt es eine verlässliche Auskunft zum Lagerbestand Ihrer Artikel. Damit verkürzen Sie nicht nur erheblich die Durchlaufzeiten der Aufträge und verringern die Fehlerquote, sondern Sie steuern alle beteiligten Logistikprozesse – von der Beschaffung bis zur Auslieferung.

Mehr über eEvolution „Lager und Logistik“

Vertrieb und CRM: Verbesserter Kundenservice sorgt für langfristige Kundenbindung

Ein ERP-System kann dazu beitragen, die Gesamterfahrung des Kunden mit Ihrem Unternehmen zu verbessern. Dabei wird nicht nur die Pflege von Kundendaten erleichtert, sondern es werden insbesondere sich wiederholende Funktione