Das eEvolution ERP-Lexikon: Fachwissen für den Mittelstand
In der Welt der digitalen Transformation zählen Zusammenhänge. Unser ERP-Lexikon ist kein klassisches Wörterbuch – es ist Ihr strategischer Begleiter durch den Dschungel der modernen Unternehmenssoftware.
Wir haben unser Fachwissen in Themen-Clustern gebündelt, die genau dort ansetzen, wo Ihr Business stattfindet: bei effizienten Prozessen, zukunftssicherer Technologie und messbarem Erfolg.
Welcher Bereich interessiert Sie?
Prozesse & Logistik
ROI (Return on Investment): Die Kennzahl, die berechnet, ab wann sich die Investition in ein neues ERP-System durch Effizienzsteigerungen amortisiert hat.
TCO (Total Cost of Ownership): Die ganzheitliche Betrachtung aller Kosten – von der Lizenz über die Einführung bis hin zur Wartung und Hardware.
Lastenheft vs. Pflichtenheft: Das Lastenheft beschreibt, was der Kunde will; das Pflichtenheft definiert, wie eEvolution diese Anforderungen technisch umsetzt.
Digitale Transformation: Der strategische Prozess, bei dem analoge Abläufe durch digitale Workflows ersetzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
GoBD-Konformität: Die Einhaltung der steuerrechtlichen Anforderungen an die IT-gestützte Buchführung (unverzichtbar für die Betriebsprüfung).
Pick by Scan: Pick by Scan ist die am häufigsten genutzte Kommissionier-Methode. Die Methode steht für eine beleglose Kommissionierung durch das Scannen von beispielsweise Barcode. Somit werden Waren eingesammelt und für den Versand vorbereitet.
Pick and Pack: Pick and Pack ist eine Methode der Kommissionierung, bei welcher die Produkte im Lager direkt an ihrem Lagerplatz verpackt werden und nicht zunächst aus dem Lager geholt werden müssen, um den Verpackungsprozess zu durchlaufen.
BDE: BDE steht für die Betriebsdatenerfassung in Unternehmen. Die erfassten Daten setzen sich aus Daten die im Wertschöpfungsprozess anfallen zusammen und sind somit Ist-Daten über Zustände und Prozesse innerhalb eines Unternehmens.
GoBD: Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) sind eine Verwaltungsanweisung des Bundesfinanzministeriums. Sie beinhalten Vorgaben für alle EDV-Systeme, die steuerrelevante Daten direkt oder indirekt bearbeiten.
GoB: Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) umfassen Regeln über die Führung von Handelsbüchern und über die Erstellung des Jahresabschlusses.
AfA: Die Absetzung für Abnutzung (AfA) wird auch oft als Abschreibung bezeichnet und beschreibt die steuerliche Berücksichtigung von beruflich genutzten Gegenständen und Ressourcen. Die Kosten können jedoch nicht sofort steuerlich geltend gemacht werden, sondern beziehen sich auf die Lebensdauer und den damit verbundenen Wertverzehr. Die Anschaffungskosten werden jährlich in Teilen steuerlich berücksichtigt.
GDPdU: Die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) sind eine Verwaltungsvorschrift des Bundesfinanzministeriums und enthalten Regelungen bezüglich der Aufbewahrung digital verfügbarer Unterlagen und zur Mitwirkungspflicht bei Betriebsprüfungen. Im Falle einer Betriebsprüfung ist der Datenzugriff auf digitale Daten in diesen Grundsätzen geregelt. Zurückzuführen sind sie auf die fortgeschrittene Digitalisierung im Bereich der Buchführung.
EDI: Der elektronische Datenaustausch (EDI) beschreibt den Austausch elektronischer Geschäftsdokumente zwischen verschiedenen Geschäftspartnern. Für die Übertragung sind diese Daten nach einheitlichen internationalen Standards strukturiert und formatiert, z.B. EDIFACT. So kann ein reibungsloser Austausch zur Verbindung verschiedener Datenformate, Branchen und Länder, garantiert werden.
Fibu: Die Finanzbuchhaltung ist ein Teilgebiet des betrieblichen Rechnungswesens und erfasst alle Aufwendungen und Erträge. Dabei kann in die Kreditorenbuchhaltung und die Debitorenbuchhaltung unterteilt werden. Ersteres beschreibt die Zahlungsverpflichtungen eines Unternehmens und führt die Eingangsrechnungen durch. Die Debitorenrechnung umfasst die Forderungen eines Unternehmens und verwaltet die Ausgangsrechnungen. Die Finanzbuchhaltung verfolgt den Zweck die Vermögensverhältnisse und Änderungen in den Beständen eines Unternehmens zu dokumentieren und endet im Jahresabschluss.
B2B: B2B ist die Abkürzung für Business to Business und drückt die Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen aus. B2B-Unternehmen zählen andere Betriebe zu ihren Kunden, ihre Tätigkeit beschränkt sich somit auf Geschäfte mit Firmenkunden. Der B2B-Bereich umfasst alle Branchen und Wertschöpfungsketten, eine klare Abgrenzung ist nicht möglich.
B2C: B2C steht für Business to Consumer und beschreibt die Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und privaten Kunden, beispielsweise den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen an Endverbraucher. Der Begriff stammt aus dem Marketing und bedeutet die direkte Ansprache der Konsumenten durch ein Unternehmen.
ECM: ECM ist die Abkürzung für Enterprise Content Management und umfasst die Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Daten und Dokumenten wie Rechnungen, Verträge, Personalakten oder auch E-Mails. ELO bietet ein solches ECM-System mit ihrer ELO ECM Suite an.
ELO: ELO (Elektronischer Leitz-Ordner) ist ein Enterprise-Content-Management-System. (ECM) der ELO Digital Office GmbH. Mit der ELO ECM Suite können Unternehmen ihr komplettes Informationsmanagement digitalisieren und Dokumente revisionssicher archivieren. Die COMPRA GmbH ist zertifizierte ELO Business Partner und Vertriebspartner.
Geschäftsprozesse: Bei einem Geschäftsprozess handelt es sich um eine Anzahl verschiedener Einzeltätigkeiten, die logisch miteinander verknüpft sind und gemeinsam ausgeführt werden. Er dient der Erfüllung von Unternehmenszielen, indem er vorhandene Geschäftsfelder bearbeitet und neue entwickelt.
Just in Time: Just in Time bezeichnet eine Lieferart, bei der die benötigte Ware zeit- und mengengenau geliefert wird, um die Lagerhaltung am Verarbeitungsort so gering wie möglich zu halten. Dadurch werden Bestandskosten verringert und es wird Zeit bei der Produktion gespart.
Workflow: Ein Workflow (deutsch Arbeitsfluss oder Arbeitsablauf) beschreibt eine definierte Folge von zusammenhängenden Arbeitsschritten zur Produktion von Ergebnissen. Workflows strukturieren Abläufe zeitlich, inhaltlich und logisch. Sie definieren auch Abhängigkeiten, um Fehler und Engstellen zu erkennen und optimieren zu können. Bei einem Workflow handelt es sich um die Automatisierung eines Geschäftsprozesses. Dadurch werden Arbeitsabläufe optimiert und die Effizienz gesteigert.
XRechnung: XRechnung ist ein XML-basiertes semantisches Datenmodell, das als Standard für elektronische Rechnungen etabliert und insbesondere im Rechnungsaustausch mit öffentlichen Auftraggebern in Deutschland verwendet wird.
Technologie & Trends
SaaS vs. On-Premise: Der Vergleich zwischen Software-Miete aus der Cloud (SaaS) und der klassischen Installation auf eigenen Servern (On-Premise).
Cloud-Computing: Die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und ERP-Funktionen über das Internet, um Flexibilität und Skalierbarkeit zu erhöhen.
API / Schnittstellen: Programmierschnittstellen, die eEvolution nahtlos mit Drittsystemen (z.B. Webshops oder Logistikdienstleistern) verbinden.
SQL-Datenbank: Das Herzstück der Datenhaltung; ermöglicht performante Abfragen und hohe Datensicherheit für mittelständische Datenmengen.
BI (Business Intelligence): Tools zur Analyse von Geschäftsdaten, um aus rohen Zahlen fundierte Management-Entscheidungen zu treffen.
EDI (Electronic Data Interchange): Der standardisierte digitale Beleg Austausch (z.B. Bestellungen, Rechnungen) zwischen Geschäftspartnern ohne manuelle Erfassung.
ERP: Ein Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) dient der unternehmensweiten Unterstützung als integriertes Gesamtsystem in allen Kerngeschäftsprozessen. Dabei steht im Vordergrund vorhandene Ressourcen wie Personal, Kapital und Betriebsmittel effizient in den betrieblichen Ablauf einzubauen. Meist werden verschiedene ERP-Module genutzt, welche miteinander kommunizieren und auf eine gemeinsame Datenbank zurückgreifen.
PIM: Das Product Information Management (PIM) befasst sich mit der Verwaltung von Produktinformationen. Das beinhaltet die Erfassung, Pflege und Aufbereitung von Produktdaten und die anschließende Übermittlung dieser aufbereiteten Daten an verschiedene Ausgabekanäle. Die notwendigen Informationen für die Produktdaten können dabei aus verschiedenen, im Unternehmen vorhandenen Systemen stammen und werden im PIM zusammengeführt und kontrolliert.
MDE: Die mobile Datenerfassung ermöglicht es unabhängig von stationären Einrichtungen, wie Computern, Daten zu erheben und diese beispielsweise über ein WLAN-Netzwerk direkt an interne Systeme, zur Unterstützung der Geschäftsprozesse, zu übertragen.
RFID: Die radio-frequency identification, übersetzt Funkfrequenz-Identifikation, kann berührungslos Daten durch elektromagnetische Wellen übertragen und diese automatisiert lesen und speichern. Dafür sind ein RFID-Transponder und ein RFID-Lesegerät notwendig. Letzteres baut das elektromagnetische Feld auf und versorgt so den Transponder mit Energie für die Datenübertragung.
OLAP: Die Abkürzung OLAP steht für Online Analytical Processing und entspringt dem Bereich der Datenanalyse, genauer den analytischen Informationssystemen. Datenanalysten können mit Hilfe eines OLAP-Systems im Vorfeld aufgestellte Hypothesen überprüfen lassen. Die Datengrundlage zur Überprüfung dieser Hypothesen stammt entweder aus Datenbeständen des Unternehmens oder wird aus Data-Warehouses (zentralen Datenbanken) bezogen.
Data Warehouse: Ein Data Warehouse ist eine zentrale Datenbank, welche für Analysezwecke im Unternehmen eingesetzt wird. Dieses Datenbanksystem extrahiert, sammelt und sichert relevante Daten aus unterschiedlichen heterogenen Quellen und versorgt nachgelagerte Systeme. Ziel des Data Warehouse ist die Verbesserung der unternehmensinternen Informationsversorgung und ist die Grundlage für Tools, welche für strategische Unternehmensentscheidungen verwendet werden.
BSI: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Das BSI hat seinen Sitz in Bonn und ist im Geschäftsbereich des Innenministeriums angesiedelt. Die Behörde gestaltet nach eigenen Angaben „als Cyber-Sicherheitsbehörde die Informationssicherheit in der Digitalisierung durch Prävention, Detektion und Reaktion für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.“
ALT-Attribut: Das Alt-Attribut (auch Alt-Tag) wird dazu verwendet, um einem Bild alternative bzw. ergänzende Informationen zu hinterlegen. Suchmaschinen benutzen das Alt-Attribut um den Bildinhalt zu erkennen und in den Suchergebnissen anzuzeigen.
App: App ist die englische Abkürzung für Application (deutsch Anwendung). Damit ist eine Anwendungssoftware oder auch „Zusatzprogramm“ gemeint. Mit Apps können die Funktionen eines Computers, Smart-TVs, Smartphones oder Tablets beliebig erweitert werden.
Backlinks: Ein Backlink („Rückverweis“) ist eingehender Link von einer fremden, externen Webseite. Die Anzahl, aber vor allem die Qualität der Backlinks, ist ein sehr wichtiger Rankingfaktor für Suchmaschinen.
Backup: Der Begriff Backup (deutsch Datensicherung) bedeutet, dass eine Sicherungskopie gespeicherter Daten auf einem zusätzlichen Medium wie einer Festplatte, Speicherkarte, CD-ROM oder aber in der Cloud erfolgt.
Big Data: Der englische Begriff Big Data beschreibt besonders große Datenmengen, welche beispielsweise zu komplex oder zu schwach strukturiert sind, um sie mit manuellen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten.
Bitcoin: Bitcoin ist eine digitale virtuelle Währung auf Basis der Blockchain-Technologie. Bitcoins entstehen durch die Berechnung von Blöcken, welche Transaktionen enthalten und durch kryptographische Berechnungen im Zuge des sogenannten Mining.
Chatbot: Ein Chatbot oder kurz Bot ist ein technisches Dialogsystem, mit dem per Texteingabe oder Sprache kommuniziert werden kann. Bots werden häufig eingesetzt, um Anfragen automatisiert und ohne direkten menschlichen Eingriff zu beantworten.
Cloud Computing: Cloud Computing (deutsch Rechnerwolke oder Datenwolke) bedeutet, dass IT-Infrastrukturen und IT-Leistungen wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware nicht vor Ort auf lokalen Rechnern vorgehalten werden. Sie werden als Dienst gemietet. Der Zugriff erfolgt über ein Netzwerk. Einfach ausgedrückt handelt es sich also um das Outsourcen von Soft- oder Hardware ins Internet zu einem externen Cloud Computing Anbieter. Die Ressourcen lassen sich passend zu den Anforderungen entsprechend nach oben oder unten skalieren.
CMS: CMS steht für Content Management System und ist ein Redaktionssystem, mit dem der Inhalt von beispielsweise einer Website verwaltet wird. Dabei erfolgt eine Trennung vom eigentlichen redaktionellen Inhalt und dem Layout, sodass beide Bereiche separat bearbeitet werden können, ohne in den jeweils anderen Bereich eingreifen zu müssen.
Conversion: Unter Conversion (dt. Konversion, Umwandlung) wird die Umwandlung eines Besuchers einer Webseite, also einen Interessenten, zum Kunden oder wenigstens zum registrierten Nutzer verstanden. Es kann aber auch eine bestimmte digitale Aktion, wie das Klicken auf ein Banner gemeint sein oder auch die Umwandlung von Suchergebnissen in Seitenaufrufe beschreiben. Wie genau die Conversion definiert ist hängt von den Zielen des Betreibers der Website ab.
Cookie Consent: Der Cookie Consent oder auch Cookie-Banner ist eine Textdatei die erscheint, wenn ein Webseitenbesucher das erste Mal eine Website aufruft. Dabei entscheidet er, ob und in welchem Umfang er mit der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten einverstanden ist.
Easter Egg: Unter einem Easter Egg (engl. für Osterei) versteht man in der Informationstechnologie eine vom Entwickler versteckte Überraschung in einem Computerprogramm.
Keyword Density: Unter Keyword Density („Suchwortdichte“) versteht man die Häufigkeit mit der ein Suchbegriff in einem Dokument vorkommt. Es ist ein prozentueller Wert, der sich aus der absoluten Anzahl des Begriffs und der Anzahl aller im Dokument enthaltenen Begriffe errechnen lässt.
KI: Künstliche Intelligenz (KI) oder auch der häufig verwendete Begriff Artificial Intelligence (AI) ist der Versuch, menschliches Lernen und Denken auf einen Computer zu übertragen. Dies umfasst nicht nur das Erfassen von Informationen und Regeln für die Verwendung dieser Informationen, sondern auch das Ziehen von Schlussfolgerungen, das Lösen von Problemen und die Selbstkorrektur. Mit Hilfe von Algorithmen kann KI zum Beispiel Muster in Daten effizienter erkennen als Menschen.
Low-Code: Low-Code ist eine agile Entwicklungsmethode zur Entwicklung von Software, bspw. Apps. Die visuellen und modellbasierten Werkzeuge der Plattformen ermöglichen durch teamübergreifende Zusammenarbeit das schnelle Erstellen und Bereitstellen von cloudbasierten Anwendungen. Für Programmier-Laien ist dies eine einfache Möglichkeit Anwendungen zu entwickeln, da kein Code geschrieben werden muss, für professionelle Entwickler sind Low-Code-Plattformen eine Unterstützung für ihre Arbeit.
Monitoring: Monitoring (Deutsch: Dauerbeobachtung) ist eine fortlaufende ständige Überwachung von Prozessen und Vorgängen. Damit sind alle Arten von systematischen Erfassungen, Messungen oder Beobachtungen eines Vorgangs oder Prozesses mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme gemeint.
OCR: OCR (Optical Character Recognition) steht für optische Zeichenerkennung. Es ist ein Verfahren der maschinellen Datenerfassung bei dem handschriftliche oder maschinengeschriebene Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Sonderzeichen) oder Strichmarkierungen (Barcodes) mit hoher Geschwindigkeit gelesen werden. OCR-Lösungen bestehen in der Regel aus einer Kombination aus Hard- und Software, die zur Umwandlung von papierbasierten Dokumenten in maschinenlesbaren Text verwendet werden. Beispielsweise wird ein Scanner für das Kopieren oder das Einlesen des Dokumentes verwendet.
OffPage SEO: Offpage SEO ist eine der beiden Säulen bei der Suchmaschinenoptimierung. Es bezeichnet jene Maßnahmen, die außerhalb der eigenen Webseite ablaufen. Dabei spielt der Aufbau von Backlinks eine große Rolle. Die zweite Säule ist das OnPage SEO.
OnPage SEO: OnPage SEO ist eine der beiden Säulen bei der Suchmaschinenoptimierung. Es bezieht sich auf technische, inhaltliche und strukturelle Website-Optimierungen. Die zweite Säule ist das OffPage SEO.
OS-Plattform: Die Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) ist per EU-Verordnung im Jahr 2016 ins Leben gerufen worden. Alle Unternehmer, die im Internet den Abschluss von Kauf- oder Dienstleistungsverträgen ermöglichen, müssen Verbraucher auf die OS-Plattform hinweisen. Die Plattform ist unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ erreichbar.
Plugins: Plugins oder auch Plug-ins sind kleine Zusatzprogramme, die die Funktionen von Software-Anwendungen erweitern oder verändern. Plug-ins werden meist vom Hersteller entwickelt bzw. vom Nutzer installiert. Die Hauptanwendung lädt die Erweiterung während des Programmstarts in den Hauptspeicher, um bei Bedarf darauf zugreifen zu können. Daraus folgt, dass Plug-ins ohne rahmengebende Hauptanwendung nicht ausführbar sind.
SEA: Search Engine Advertising, kurz SEA, gehört zum Bereich Suchmaschinenmarketing. Es handelt sich dabei um Textanzeigen, die oberhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt werden oder um Werbung auf Partnerwebseiten von Suchmaschinen (Displaywerbung).
SEO: SEO steht für Search Engine Optimization, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Damit werden alle Maßnahmen bezeichnet, die dazu geeignet sind, die Platzierung einer Website in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen zu verbessern und damit den Traffic zu steigern. Bestandteile des SEO sind zum Beispiel der Einsatz von entsprechenden Keywords, Title-Tags oder Meta Descriptions.
SERP: SERP ist die Abkürzung von “Search Engine Result Page” und bezeichnet die Seite der Suchergebnisse nach der Eingabe eines Keywords in eine Suchmaschine.
shopware: Shopware ist eine Onlineshop-Software für B2B und B2C Onlineshops. eEvolution ist Shopware Partner und entwickelt selbst Schnittstellen und Plugins für Shopware. Dadurch bieten wir unseren Kunden immer die passende Lösung und kreieren individuell zugeschnittene Onlineshops.
Title Tag: Der Title Tag (Seitentitel) wird in der Titelleiste des Browsers und in den Suchergebnissen von Suchmaschinen angezeigt. Wichtige Suchbegriffe müssen im Title Tag vorkommen, um das Ranking der Webseite positiv zu beeinflussen.
WebHooks: Mit WebHooks wird ein nicht-standardisiertes Verfahren zur Kommunikation von Servern bezeichnet. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Dienste intelligent koppeln und in Echtzeit synchronisieren.
WLAN: Die Abkürzung WLAN steht für Wireless Local Area Network, was übersetzt so viel wie drahtloses, lokales Netzwerk bedeutet. Insbesondere mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Notebooks können mittels Funkverbindung in das Heimnetzwerk integriert und an das Internet angebunden werden.
Strategie & Führung
ROI (Return on Investment): Die Kennzahl, die berechnet, ab wann sich die Investition in ein neues ERP-System durch Effizienzsteigerungen amortisiert hat.
TCO (Total Cost of Ownership): Die ganzheitliche Betrachtung aller Kosten – von der Lizenz über die Einführung bis hin zur Wartung und Hardware.
Lastenheft vs. Pflichtenheft: Das Lastenheft beschreibt, was der Kunde will; das Pflichtenheft definiert, wie eEvolution diese Anforderungen technisch umsetzt.
Digitale Transformation: Der strategische Prozess, bei dem analoge Abläufe durch digitale Workflows ersetzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
GoBD-Konformität: Die Einhaltung der steuerrechtlichen Anforderungen an die IT-gestützte Buchführung (unverzichtbar für die Betriebsprüfung).
Cashflow: Der Cashflow oder auch Cash Flow ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, mit der der Geldzufluss oder Geldabfluss eines Unternehmens in einer bestimmten Abrechnungsperiode ermittelt wird. Durch die Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben aus der laufenden Geschäftstätigkeit werden Aussagen zur Finanzkraft oder Liquidität eines Unternehmens getroffen. Dabei werden operativer Cashflow, Cashflow aus Investitionstätigkeit und Cashflow aus Finanzierungstätigkeit unterschieden.
CI: Die Corporate Identity (kurz CI) bezeichnet alle Merkmale, mit denen ein Unternehmen eine eigene Identität schaffen kann. Dadurch soll eine eigene Unternehmenspersönlichkeit mit hohem Wiedererkennungswert geschaffen werden.
DSGVO: Die Datenschutzgrundverordnung der EU (DSGVO) enthält eine Reihe von Gesetzen, die seit dem 25. Mai 2018 in Kraft getreten sind. Sie befasst sich damit, wie Unternehmen die privaten Daten von Einzelpersonen erfassen und handhaben.
E-Commerce: E-Commerce bedeutet Electronic Commerce (dt.: elektronischer Handel) und umfasst alle händlerischen Tätigkeiten im Internet, die sich positiv auf das Geschäft auswirken. Dazu gehören zum Beispiel Kauf und Verkauf, die Betreibung von Werbung und einige Durchführungen in der Kundenbetreuung. Der Begriff umfasst sowohl B2C als auch B2B Geschäftsbeziehungen.
KPI: KPI ist die Abkürzung für Key Performance Indicator. Die deutsche Übersetzung lautet Leistungskennzahl oder Leistungsindikator. Es handelt sich um aussagekräftige Kennzahlen, mit denen die Leistung von Aktivitäten in Unternehmen und Organisationen ermittelt werden kann. Welche KPIs betrachtet werden sollten, um Erfolg oder Misserfolg zu messen, hängt vom Unternehmen, der jeweiligen Maßnahme und deren Zielen ab. Durch konsequentes Monitoring können Prozesse und Maßnahmen entsprechend angepasst und optimiert werden.
Service Management: Service Management, oder auch Dienstleistungsmanagement genannt, dient der Optimierung von Dienstleistungen. Als Bereich innerhalb des Supply-Chain-Managements (Lieferkettenmanagements) stellt es die Schnittstelle zwischen dem Produktverkauf und dem Kunden dar.
Supply-Chain-Management: Supply-Chain-Management (SCM) ist das Management der Lieferketten in Bezug auf ein Produkt oder eine Dienstleistung, also die strategische Koordinierung des Waren-, Daten- und Finanzflusses von der Beschaffung von Rohmaterial bis zur Lieferung an den Bestimmungsort.
Touchpoint: Touchpoints (Kontaktpunkte) bezeichnen die Momente, in denen Personen mit Produkten, Unternehmen oder Marken in Berührung kommen.
USP: USP ist die Abkürzung für Unique Selling Proposition. Der USP wird bei uns mit Alleinstellungsmerkmal übersetzt. Im Marketing werden mit USP einzigartige Nutzungsversprechen von Produkten oder Dienstleistungen bezeichnet. Dieser Kundenvorteil wird von Unternehmen nach außen kommuniziert, um sich auf diese Weise von Wettbewerbern abzuheben. Ein USP sollte drei Voraussetzungen erfüllen: Einzigartigkeit, Zielgruppenrelevanz und Verteidigungsfähigkeit.
eEvolution ERP Hive9
KuLiMi: KuLiMi steht für Kunden-Lieferanten-Mitarbeiter und ermöglicht das Anlegen, Organisieren und Finden von Daten zu Kunden, Lieferanten, Interessenten und Mitarbeitern eines Unternehmens in eEvolution.
CRM: Das Customer Relationship Management (CRM), übersetzt Kundenbeziehungsmanagement, umfasst die strategische und systematische Gestaltung der Interaktion und Beziehungen eines Unternehmens zu seinen (potentiellen) Kunden. Ein CRM-System hilft bei der Verwaltung, Organisation und Dokumentation von Kundenbeziehungen und soll dazu beitragen diese langfristig an das Unternehmen zu binden.
ZUGFeRD: ZUGFeRD stellt ein Format für elektronische Rechnungen dar. Dabei werden maschinenlesbare Rechnungsbestandteile in einer standardmäßigen PDF-Datei eingebunden. Dies soll das einfache und schnelle Austauschen elektronischer Rechnungen zwischen Unternehmen, auch länderübergreifend, ermöglichen.
Intrastat: Intrastat ist die Kurzform für die Innergemeinschaftliche Handelsstatistik. Sie basiert auf einer Verordnung zur Gewährleistung der statistischen Erfassung des Warenverkehrs innerhalb der Europäischen Union. Dienstleistungen werden dabei nicht erfasst, jedoch sämtlicher Warenverkehr entstehend aus Verkäufen, Käufen oder sonstigen Gründen der Warenbewegung.
PZE: Die Personalzeiterfassung (PZE) lässt sich in den Bereich des Personalwesens einordnen. Es handelt sich dabei um eine Form der Datenerfassung bezüglich der geleisteten Arbeitszeit von Arbeitnehmenden.
IFRS: IFRS ist die Kurzform für International Financial Reporting Standards und beschreibt eine Sammlung international geltender Rechnungslegungsvorschriften für Unternehmen. Sie stellen dabei ein eigenständiges Prinzip der Rechnungslegung dar, mit dem Ziel international vergleichbare Jahres- und Konzernabschlüsse aufstellen zu können. Unter Rechnungslegung versteht man die Dokumentation, welche die Lage und Entwicklung, sowie wichtige Informationen eines Unternehmens umfassen. Außerdem dient sie dazu Rechenschaft über verwendete finanzielle Mittel ablegen zu können.
US GAAP: Die Generally Accepted Accounting Principles (US GAAP) bezeichnen, abweichend zu IFRS, die in den USA geltenden und anerkannten Rechnungslegungsgrundsätze und sollen die Transparenz der Wirtschaftslage und des Erfolgspotentials eines Unternehmens gewährleisten.
Chefinfo: Chefinfo ist ein eEvolution Modul, welches Entscheidern in Unternehmen aktuelle und kompakt aufbereitete Informationen zur Verfügung stellt, wie Jahresvergleichszahlen, Kennzahlen, Plan-Ist-Vergleiche in übersichtlicher und transparenter Form.
DATEV: DATEV steht für „Datenverarbeitungsorganisation für die steuerberatenden Berufe“ und ist eine in Nürnberg gegründete, eingetragene Genossenschaft. DATEV bietet eine komplette Buchhaltungssoftware an, hauptsächlich für steuerberatende Berufe. Es werden Schnittstellen für spezifische Anwendungen angeboten. DATEV ist damit in die Prozesse der Gehaltsabrechnung, Buchhaltungsauswertungen, Steuerklärungen und Bilanzen involviert.
IMEX: IMEX ist ein eEvolution Modul zum Importieren oder Exportieren vielfältiger Datenformate. Die enthaltene offene SQL-Datenbank ermöglicht das Exportieren aller Datenbankinhalte. Das breite Einsatzgebiet von IMEX wird durch die Möglichkeit, beliebige Datenquellen in die SQL-Datenbank einzulesen, ergänzt.
Warenwirtschaft: Innerhalb der Warenwirtschaft (WaWi) werden Materialfluss und Warenaustausch eines Unternehmens erfasst, geplant, verwaltet und gesteuert, um einen wirtschaftlichen Umgang damit sicherzustellen und die Prozesse zu optimieren. Dabei entstehende Aufgabenfelder sind der Wareneingang, -ausgang, -vertrieb, -versand und -lagerung.
Business Intelligence: Business Intelligence widmet sich dem Ziel datenbasierte Entscheidungen in Unternehmen treffen zu können. Dieser technologiegetriebene Prozess zeichnet sich dadurch aus, dass eine vollständige Sicht auf alle Unternehmensdaten ermöglicht werden kann und diese zu einer schnellen Reaktion auf den Markt beitragen und Ineffizienz vermeiden. Business Intelligence umfasst dabei eine Reihe von Tools, Anwendungen und Methoden, welche bei der Analyse der gesammelten Daten unterstützen, sowie bei der Aufbereitung der Präsentation gefundener Informationen.
.NET Entwicklung: .NET (gesprochen „DOTNET“) ist eine Sammlung verschiedener Software-Plattformen von Microsoft und stellt neben Java die am weitesten verbreitete Anwendungsplattform dar. Auf Basis von .NET können Anwendungsumgebungen entwickelt und ausgeführt werden. Außerdem wird eine plattform- und sprachenunabhängige, internetbasierte Kommunikation ermöglicht.
DMS: DMS ist die Abkürzung für Dokumenten-Management-System und steht für die Schriftgutverwaltung mithilfe von Software. DMS umfasst das elektronische Erfassen, Verwalten und Archivieren von Dokumenten wie E-Mails, Rechnungen, Verträgen usw. ELO ist zum Beispiel ein solches Dokumenten-Management-System.
User Interface: User Interface (UI) ist der englische Begriff für Benutzeroberflächen oder Benutzerschnittstellen. Der Begriff beschreibt die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine bzw. zwischen Mensch und Computer. Ziel ist es, das User Interface so zu gestalten, dass der Nutzer die Maschine effektiv und intuitiv steuern kann. Bei Software am Computer spricht man von einer grafischen Benutzeroberfläche. Dabei geht es um ein benutzerfreundliches und angenehmes visuelles Layout mittels Farben, Buttons oder Bildern usw.
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