eEvolution KorePlus ist die voll integrierte Kostenrechnung zur eEvolution Finanzbuchhaltung und eEvolution Anlagenbuchhaltung. eEvolution KorePlus erfasst und verarbeitet die Kosten- und Erlösbuchungen aus der Finanzbuchhaltung sowie aus der eEvolution Warenwirtschaft und dem ASM Service Management. eEvolution KorePlus ermöglicht Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung als Vollkosten- oder Teilkostenrechnung.
Besondere Flexibilität ist durch die individuelle Kostenträgerdefinition gegeben. Hierbei können bis zu fünf Zusatzkontierungen festgelegt werden, auf die gleichzeitig Kosten, bzw. Erlöse erfasst werden sollen. Diese Kriterien können neben originären Kostenträgern und Projekte bspw. auch Auftragsarten, Waren- oder Kundengruppen, etc. aus der Warenwirtschaft sein. Über jedes Kriterium der Kostenträgerdefinition kann eine spezifische Auswertung erstellt werden. Mit Hilfe dieser individuellen Kostenträgerdefinition ist es möglich Projektabrechnungen zu erstellen, bzw. jederzeit Information über die parallel auf einem Projekt, einer Warengruppe, etc. bis dato aufgelaufenen Kosten und Erlöse zu erhalten.

eEvolution KorePlus
Funktionalität
- Bis zu sechs Kontierungen (Kostenstellen, Kostenträger) parallel auf bis zu 512 Splitts pro Teilbuchung aufteilbar. Die Zusatzkontierungen können in den Stammdaten der KoRe, aber auch in beliebigen DB-Tabellen (Kundenverwaltung, Projektverwaltung) definiert werden.
- Kostenstellen und Kostenträger für Reporting gliederbar in Kostenbereiche
- Alternativaufbauten für Kostenbereiche in Treeview
- Schablonen für Kostenbuchungen
- Mehrzeilige, komfortable Kostenerfassung mit Validierung gemäß der getroffenen Einstellungen
- Mehrzeilige Leistungserfassung
- Monatliche Bewertung und Be- bzw. Entlastung der erbrachten Leistungen
- Innerbetriebliche Leistungsverrechung
- Definition von Umlagen und deren automatische Verbuchung
- Planwerte fix und variabel für Kostenstellen
- Planwerte für Kostenträger
- Import von Leistungsarten
- Prognosewerte für Kostenstellen und Kostenträger
- Festlegung zulässiger Kostenarten/Kostenstellen-Kombinationen
- Budgetüberwachung für Kostenstellen und Kostenträger
- Optionale Mengenerfassung bei Kostenbuchungen, ebenso für Belegnummer und Buchungstext
- Unterscheidung in fixe und variable Kosten
- Weiterverrechnung der Kosten der Hauptkostenstellen auf Kostenträger über Leistungsarten und deren Verrechnungssätze
- Kostenbuchungen 13. Periode
- Erfassung von Altwerten vor dem KorePlus-Startdatum
Auswertungen
- Frei definierbare Auswertungen
- Ausblendung von Nullzeilen
- Erstellbar nach vielen Auswahl- und Gliederungskriterien
- BAB (mit flexiblen Zusatzspalten)
- Kostenartenliste
- Leistungsartenliste
- Kostenstellenliste
- Kostenträgerliste
- Buchungsjournal
- Buchungsliste gruppiert nach Kostenarten (Kostenartenblatt)
- Buchungsliste je Kostenstelle nach Kostenarten summiert
- Je frei definiertem Kostenträger: Buchungsliste je Kostenträger nach Kostenarten summiert
- Planwerte Kostenstellen, Planwerte Kostenträger
- Journal zur Leistungserfassung
Kostenstellen können als Verrechnungs-, Hilfs- oder Hauptkostenstellen, Kostenarten als Primär-, Sekundär- oder Umlagekostenart definiert werden. Auf Basis dieser grundlegenden Angaben ist es möglich, unter Berücksichtigung individuell angelegter Bezugsgrößen und Umlageschlüssel, auch komplexe Abhängigkeiten zwischen Kostenstellen und entsprechende Kostenumlageverfahren, bzw. innerbetriebliche Leistungsverrechnung abzubilden.
Die Leistungsverrechnung kann dabei auf Basis von fix hinterlegten Kostensätzen oder auf der Basis eines linearen Gleichungssystems vorgenommen werden. Dabei wird pro Kostenstelle, auf der Basis der gesamten angefallenen Kosten und der insgesamt erbrachten Leistungen, ein Kostensatz für eine Leistungseinheit ermittelt. Dieser wird mit der Anzahl der abgegebenen Leistungseinheiten je Kostenstelle multipliziert und das Ergebnis der empfangenden Kostenstelle belastet. Die gegenseitige Abhängigkeit von Kostenstellen wird hierbei selbstverständlich berücksichtigt. Für Kostenstellen werden Plausibilitätsprüfungen vorgenommen, so dass für die Übergabe aus der Warenwirtschaft die Konsistenz der Kostendaten gewährleistet ist.
Die Unterscheidung in fixe und variable Kosten dient als Grundlage für die Teil- oder Vollkostenrechnung.
Die Erstellung einer Kostenbereichshierarchie und die Zuordnung von einzelnen Kostenstellen zu den Kostenbereichen ermöglicht eine übersichtliche Darstellung der kostenrechnerischen Struktur des Unternehmens. Die nach Spalten- und Zeilenaufbau individuell gestaltbaren BABs können so nicht nur für einzelne Kostenstellen und Kostenträger ausgegeben werden, sondern auch für jede Bereichsebene des Unternehmens.
Ein wichtiger Punkt für das Unternehmenscontrolling ist die Plankostenrechnung, bzw. die Ermittlung von Planabweichungen. Plandaten können pro Jahr, pro Kosten- oder Erlösart, pro Leistungsart sowie pro Kostenstelle erfasst werden.
Aus der direkten Gegenüberstellung der Istwerte können Prognosewerte abgeleitet werden. Diese ergeben sich aus den Istwerten, sofern vorhanden, andernfalls aus den Planwerten. Planzahlen können in den BABs mit angezeigt und dort die Abweichung zu den Istwerten dargestellt werden.
Reports
- Reportvarianten bzgl. der Spalten (Bsp.: aktueller Wert, Vorjahreswert, Planwert)
- Definition Spaltenüberschriften, bis zu 8 Spalten
- beliebig viele Reports definierbar
- Planwerte
- Istwerte
- Vergleichszahlen absolut und relativ sowie Bezugsgrößen darstellbar
- Vorjahreswerte oder Vorperiodenwerte auswählbar
Datenblatt zum Downloaden
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